Aktion: Schutzerklärung zur E-Card!

Nach Fünf Jahren sollte nun in Nordrhein ein Pilotprojekt Elektronische Gesundheitskarte (E- Card) starten. Die neue schwarz-gelbe Regierungskoalition in Berlin legte in ihrem Koalitionsvertrag eine genaue Überprüfung zur bundesweiten Einführung der E-Card

Aufgepasst, nicht ein Stopp, sondern lediglich eine Überprüfung wurde festgelegt! Immerhin, denn unsere Krankheitsdaten dürfen nicht zum Spielball des immer weiter um sich greifenden Überwachungswahn werden. Heute, am 28.10.2009, antwortete der designierte Kanzleramtsminister Pofalla in Berlin, kurz vor seiner Ernennung, spontan auf die Frage eines Journalisten, ob es eine Überschrift für die Arbeit der neuen Regierung gebe: „Ja, Freiheit und Verantwortung.“ Das klingt ja auf den ersten Blick sehr positiv!

Deshalb sollten sich alle informierten Bürgerpatienten die Freiheit nehmen und der neuen Regierung über unser Handeln bei der Überprüfung mithelfen. So übernehmen wir gesellschaftspolitische Verantwortung und stärken unsere Bürgerrechte! ……

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Ärzte wollen Patientenkarte aushebeln

Das Rezept: Kreis Heidenheim soll „E-Card-freie Zone“ werden.

Die umstrittene Gesundheitsreform hat sie längst kampferprobt gemacht. Jetzt ziehen die niedergelassenen Ärzte im Kreis Heidenheim in die nächste Schlacht. Die Widerstandsbewegung formierte sich bei einer Vollversammlung der Kreisärzteschaft im Hotel Pöltl. Dort haben sich vor wenigen Tagen rund 40 niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten versammelt, um Position zur geplanten Einführung der elektronischen Patientenkarte zu beziehen. Und das Votum fiel eindeutig aus: Mehr als 90 Prozent der Anwesenden sprachen sich in einer Abstimmung gegen den geplanten „Rollout“ dieser Gesundheitskarte aus und bekannten sich dazu, die Anschaffung der für das neue System notwendigen

Kartenlesegeräte verweigern zu wollen. Gleichzeitig möchten die Ärzte den Schulterschluss mit dem Heidenheimer Bürger-Patienten-Treff üben und die von diesem Forum organisierte Aktion „E-Card-freie Zone Kreis Heidenheim“ unterstützen.

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Einmischen als Bürgerpflicht wahrnehmen!

An der Uni in Gießen findet am 25. November ein Medizin-ethisches Podium mit interessanter Besetzung statt. Für Ärzte gibt es sogar 3 Weiterbildungspunkte!

Die Unikliniken Gießen und Marburg sind im Besitz der Rhön Kliniken AG und eines der Fallbeispiele wie Privatisierung mit politischer Unterstützung funktioniert. Aber auch wie wir nicht nur als Kassenbeitrags- und Steuerzahler übergangen werden, sondern welche Folgen auf uns und unsere niedergelassen Ärzte durch die Expansion von Gesundheitskonzernen zukommen. Hier finden Sie die Einladung für die Veranstaltung „Das Geschäft mit der Gesundheit“ am Mittwoch 25.November 2009 19 Uhr 30 Hörsäle der Anatomie 35392 Gießen:

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Vielen Dank…

…an die 22 000 Mitbürger- und Bürgerinnen, die am Sonntag den 13.9.2009 bei der Bürgerprotestolympiade teilgenommen haben. Danke für die Hunderte von Mails, Faxe und Briefe die mir seit Sonntag begeistert schreiben. Ich nehme sie als Motivation!

Nur wenn wir uns im Bürgerschulterschluss zusammen gegen den steigenden Einfluss von Kapitalgesellschaften im Gesundheitswesen wehren, haben wir eine Chance den Wahnsinn zu stoppen!

Milliardenschwere Kapitalgesellschaften stehen bereit unser Gesundheitswesen für ihre Gewinnmaximierung anzuzapfen! Auf der Strecke bleiben wir alle.

Weil die freien Arztpraxen dieser Entwicklung im Weg stehen, werden die Ärzte immer mehr diffamiert, um sie so zum Abschuss frei zu geben. Denn einen angeschossenen Hund schießt man leichter ab!

Unsere gemeinsame Bürgerprotestolympiade darf keine Eintagsfliege bleiben. Deshalb gibt es nun Autoaufkleber damit sichtbar bleibt wir sind VIELE, wir solidarisieren uns und wir werden keine Gesundheitskonzerne akzeptieren!

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An alle, die wach sind und die, die geweckt werden wollen!

Schauen wir als Mutmacher auf unsere diesjährige Bürgerprotestolympiade! All denen die sagen und gesagt haben, es geht nicht – sage ich, es geht doch! Plan b ist bei uns aus der Schublade, denn in Berlin, wo jetzt nach der Wahl über unsere weitere Gesundheitspolitik entschieden wird.

Oktober 2009 heißt: Die Investoren stehen in den Startlöchern und reiben sich die Hände. Die Koalitionsverhandlungen laufen voll nach ihren Vorstellungen. Aktiengesellschaften buhlen um den Gesundheitsmarkt, sie sprechen nicht von Krise, sondern das Wort Aufschwung steht an erster Stelle. Der Aufkauf von Kreiskrankenhäusern steht an. Die Expansion von medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in den Händen von Kapitalgesellschaften blüht. Aktionäre die sich Gewinne ausrechnen investieren.

Aber was sich da zusammenbraut geht nicht mit uns. Bitte schauen Sie sich die Kurzfassung vom 13.9.2009 im Olympiastadion an. Und machen Sie sich fit, in dem Sie sich informieren und positionieren. Es geht weiter. Für alle informierten Bürgerpatienten und deren Ärzte war das Olympiastadion Sept. 2009 lediglich ein Trainingstag….wetten dass?

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