Einladung zu einer Atempause!

In unserer komplizierten Welt braucht es zu den wachsenden Belastungen und Informationen, positive Gedanken und kluge Idee aus Köpfen vieler Menschen. Wir lieben Menschen und Kommunikation. Kreativität ist unser Leben und unsere Existenz. Wir wissen Kunst wirkt! Sie interessieren sich für die Malkunst und das Kunsthandwerk meines Mannes? Haben Lust, nach meinen Blogbeiträgen, in gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee oder Tee, in meinen Sachbüchern, Romanen, Kinderbüchern und Jugendromanen zu blättern und Probe zu lesen? Dann laden wir sie herzlich ein bei uns vorbeizukommen! Anruf genügt: 0173 3004904

Monate mit zu vielen Tagen

Für immer mehr Menschen gibt es die Monate, mit viel zu vielen Tagen. Ab dem 20. jeden Monats benötigen Kassiererinnen an den Kassen mehr Geduld. Auffallend viele ältere Menschen suchen aus ihren Geldbörsen Kleingeld. Dem älteren Herrn, der sehr vorsichtig seine eingekauften Waren auf das Band legte, sah man die jahrzehntelange Arbeit an. Er legte an diesem Mittwoch im August eine Gurke, ein paar Tomaten, Margarine und eine Dose Wurst, rot gekennzeichnet, die aus dem Korb mit den demnächst abgelaufenen Waren stammte.

Er suchte aus seinem Geldbeutel gezielt Kleingeld und legte es mit einem Pfandzettel auf den Platz für Barzahler. Er freute sich. Er hatte vor dem Supermarkt im Abfallkorb zwei leere Flaschen gesehen und zum ersten Mal überwand er sich, nahm sie heraus und holte sich das Pfandgeld. Er sah kurz auf. Die Menschenschlange an der Kasse wurde länger. Für die Frage an die Kassiererin, ob es in der angeschlossenen Bäckerei noch Brot von gestern gebe, bekam er ein Schulterzucken. Zeitgleich schüttelte sie ihren blonden Lockenkopf und bediente gekonnt die Tastatur, mit ihren aufgeklebten blauen Fingernägeln. Die Kasse sprang auf und sie zählte das Kleingeld des Kunden in die Münzfächer. Es war ein Euro und 55 Cent zuviel. Als sie es ihm zurückgab, trafen sich für einen Augenblick ihre Blicke. Der Mann lächelte, verstaute  seinen Einkauf in die Stofftasche und ging in Richtung Bäckereiecke. Für die 1,55 € bekam er ein halbes Brot vom Vortrag. Es waren genau die 55 Cent Pfandrückgabe, die ihm den Brotkauf ermöglichte.

Wer genau hinsieht, kann es sehen. Die oft verpönten Cent, werden für viele immer wichtiger. Würden wir jedoch ein solches Fünf Cent Stück fragen, würde es uns antworten.

Ich bin nur ein Fünfcent-Stück und führe ein armes Leben.

Bringe keinem Menschen Glück, für mich will man nichts geben.

Ich bin nicht eine Semmel wert und keine Schokolade.

Kann mich mit einem Hosenknopf an Wert nicht einmal messen,

verachtet bin ich armer Tropf, nichtsnutzig und vergessen.

Doch wenn es wieder Sonntag ist, dann werde ich stolz und eitel,

dann opfert mich der gute Christ, dem Herrn im Klingelbeutel…! RH

Wenn nicht jetzt – wann dann?

Es gibt Daten, die haben sich schmerzlich und unauslöschlich eingebrannt. Für meinen Mann und mich ist es seit 2013 der 31.Oktober! Deshalb beginnt mein Tatsachenroman „Erbschleicher § sonstige Verwandte“ genau an einem 31.10. in dem ich dieses unbegreiflich Erlebte in Worte fasste. Aufgrund der Flut von Zuschriften meiner Leser und Leserinnen, kam es zu Kontakten, die mir eine dunkle gesellschaftliche Seite bestätigte, über die – wenn überhaupt – nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen wird. Belegt mit Schamgefühl, wird innerhalb von Familien, Lug, Betrug, Bosheit und Raffgier, bis hin zur persönlichen und existenziellen Vernichtung tabuisiert. Genau deshalb starte ich nun diese Initiative:

Courage Ü-60 – Schluss mit Tabuthemen!

Wenn nicht jetzt, wann dann, wollen wir den letzten Teil des Lebens nutzen um z.B. Erbschleicherei, Entmündigung, Vereinsamung, Ausgrenzung, Altersarmut usw. die Stirn zu bieten!? Ziehen wir den Schleier des Schweigens weg, öffnen die geschlossenen Fenster und stellen uns mutig dem Herbst des Lebens!

Keine Frage unbestritten: Die „Jungen“ haben ein Recht auf ihr ganz eigenes Leben! Das heißt aber nicht, wir „Alten“ müssen unser gelebtes Leben hintenanstellen, abhaken, vergessen, als sei es nichts wert und ab dem Rentenalter vorbei. Als hätten wir keine Ahnung von den Problemen der jetzigen Zeit. Als gebe es nicht unsere Lebenserfahrung. Vor allem, als wären wir unfähig, uns den gesellschaftlichen und politischen Veränderungen zu stellen.

Nein, wir brauchen kein Mitleid! Wir müssen nicht erduldend abwarten was mit uns geschieht. Nicht zulassen, wie über uns entschieden und abgewartet wird, bis wir kraftlos werden. Ich stelle mich dem Alter mit Rückgrat und starkem Willen. Setze meine Lebenserfahrung und die mir geschenkte Kraft ein, Leben lebenswert zu machen! 

Mit dieser Initiative möchte ich allen über 60 Mut machen, sich auf einen farbenprächtigen Herbst des Lebens einzulassen. Vor allem, sich einzumischen. Auch, wenn es sein muss, einen familiären Herbststurm anzufachen und ihm auf keinen Fall auszuweichen.

Interesse an persönlichen oder digitalen Treffen? Kontakt: mail@renate-hartwig.de

Leseprobe und mehr zum Buch der eigenen Erfahrungen:

https://www.direkt-zum-buch.de/leseprobe

Das Spiel mit der Macht

Die Regeln für das Spiel mit der Macht werden von denjenigen festgelegt, die sie ausüben. Sie stehen weder in deren Stellenbeschreibung, noch im Gesetz. Dieses Spiel wird gefährlich, wegen den Menschen, die daneben stehen und die „Spieler/Innen“ gewähren lassen.

Martin Luther King sagte: „Ungerechtigkeit an irgendeinem Ort bedroht die Gerechtigkeit an jedem anderen Ort.“

Ungerechtigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch das Spiel mit der Macht. Es funktioniert, da die Personen durch ihre Positionen einen „Schutzmantel“ tragen. Der wird ihnen durch blinden Glauben an die Obrigkeit verliehen. Die Aussagen der Menschen mit Macht durch Positionen, werden nur zögerlich hinterfragt. Es langt das Amt für die Glaubwürdigkeit!

Deswegen stehen wir vor großen und kleinen Aufgaben, genau wie vor notwendigen Klärungen, oft viel zu lange.

Rückblickend auf meine 11 Jahre, in denen ich mich publizistisch intensiv mit der Aufklärung über Psychokulte wie SC und deren Manipulationstechniken auseinandersetzte, habe ich Erkenntnisse erlangt. Wie Schuppen fiel es mir von den Augen, als ich damals das Spiel der Macht und die daraus entstehenden Folgen durchschaute. Erkannte, weshalb Vorgänge stagnierten.

Was ich erlebte, war ein Fallbeispiel wie das Spiel mit der Macht strategisch vorbereitet und durchgezogen wurde. Hintergrund waren die Vorstellungen einiger Weniger, die zu Plänen wurden. Um diese Pläne über die Ziellinie zu bringen, bediente man sich nicht nur einer Mauer des Schweigens. Ich erlebte wie Drohungen, falsche Beschuldigungen sowie Angstmechanismen benutzt wurden, um ans Ziel zu kommen. Als ich das begriff, fing sich damals Widerstand in mir zu regen an. Ich suchte nach dem „Stein“ in der Mauer um daran zu rütteln, damit die Mauer einstürzt. Nur so wurde es möglich zu erkennen, wer stellt das Spielfeld zur Verfügung, wer sind die Spieler und Spielerinnen und wer wird zum Spielball.

Oft werde ich gefragt, ob ich diese damals wirklich problematische Zeit bereue, in der ich massiven Angriffen ausgesetzt war und dadurch auch meine Familie.

Bis heute ist die Antwort ein klares Nein! Keine Frage, diese Zeit hat mich geprägt, jedoch nicht geschwächt, sondern gestärkt! Wer heute der Meinung ist, mich durch falsche Beschuldigungen und Drohungen einzuschüchtern, oder mich ängstigen zu können um mich dadurch zum Schweigen zu bringen, um einer Klärung aus dem Weg zu gehen, täuscht sich. 

Auch wenn dieses Spiel mit der Macht in allen Gesellschaftsschichten viele Facetten hat, viele Mitspieler und Mitspielerinnen sich daran beteiligen, bleib ich dabei.

Einmischen ist und bleibt Bürgerpflicht!

Herr Schurr, lassen Sie uns über Fairness sprechen!

Dies ist meine Antwort auf einen Brief von Gerhard Schurr, Personalrat für die Gesamtheit der Grund- und Mittelschulen in Neu-Ulm. Dieser persönliche Brief an mich wurde per WhatsApp in der Gemeinde verbreitet, noch bevor ich ihn im Briefkasten hatte. Aus diesem Grund möchte ich öffentlich auf diese Art der Kommunikation antworten – der Fairness halber.

Es geht uns ALLE an!

Ein klares NEIN zur Schulschließung!

Durch ein Ratsbegehren wird am 31.Juli 2022 in unserer Gemeinde über die Schließung der Grundschule Oberfahlheim (OF) abgestimmt.

Wir leben seit 28 Jahren im Ortsteil Straß in Nersingen. Wir haben drei erwachsene Kinder und fünf Enkel, die nicht hier leben. In der Diskussion um diese Schulschließung in Oberfahlheim wurde mir mehrfach gesagt, dies’ gehe „nur“ Familien mit Grundschulkindern etwas an. Dem widerspreche ich vehement und begründe dies’ wie folgt:

Mein Mann und ich gehören zur Großelterngeneration. Was aber nicht heißt, dass es unsere Generation nichts angeht, was vom Rathaus aus organisiert und entschieden wird! Zumal wir wissen, es gibt in Hinterzimmern erstellte Planspiele, die in der Schublade des Bürgermeisters liegen. Was heute eine Schule betrifft, kann morgen ein Spielplatz, ein Sportplatz, ein Einkaufsladen, eine Straße, ein Baugebiet, eine Bushaltestelle oder ein Altenheim sein.

Im Fall der Schulschließung, geht es um egoistische Motive von einem kleinen Personenkreis. Die Kinder sind hierbei nur Mittel zum Zweck! Die Symbiose zwischen den Zielen des Bürgermeisters und den Vorteilen, die dadurch für die beiden Schulleitungen in Nersingen und Straß entstehen, sind greifbar. Seltsame mathematische Berechnungen, große Plakatwerbung, die u.a. trotz grundsätzlichem Verbot politischer Werbung nach BayEUG: Art.84 auf dem Schulgelände in Nersingen angebracht wurden; bis gestern, 20.Juli 2022. Die Schulleitung, der propagierten Zukunftsschule, muss wohl aufmerksam gemacht worden sein über ihr Fehlverhalten. Es ist  ja bekannt: Unrechtsbewusstsein schwindet mit Machtanspruch.     

Was ist los in unserer Gemeinde? Auf mich wirken diese Vorgänge, als wenn hier politisch ein Führungsstil nach Gutsherrenart stattfindet. Wer sich mit den verschiedenen Informationen auseinandersetzt, diese auch hinterfragt, dem fällt auf: Hier wird von Teilen der Gemeinde, genau wie von Seiten der Elternbeiräte der Straßer und Nersinger Schule, massiv für die Schulschließung in Oberfahlheim getrickst, suggeriert, manipuliert und Fakten werden verdreht. 

Als Patin an einer Mittelschule und nach über 20 Jahren, in denen mein Mann und ich im ganzen Bundesgebiet, in Grundschulen und Kitas, Kreativ – und Sozialprojekte durchführen, kennen wir die Systemfehler im Bildungswesen. Dazu gehört dieses Zahlenspiel mit Schülerzahlen. Ganz extrem betrifft es die Rektorin der Nersinger Schule. Sie verwaltet auch die OF Grundschule. Sie hat zwei Verwaltungen, dort eigene Lehrkräfte, extra Elternabende, einen eigenen Fachaufwandsträger, jedoch dafür nur zwei Anrechnungsstunden. Heißt: Sie muss deshalb zwei Stunden weniger unterrichten. Sie verwaltet die Schule, ohne nennenswerte Bezahlung. Das ändert sich schlagartig, wenn die OF Grundschule liquidiert wird. Hier spielen vor allem die Vorteile der Rektorin eine Rolle. Das sind z.B. mehr Anrechnungsstunden, mehr Stunden für Sekretärinnen, mehr Zeit und mehr Macht! Es stellt sich die Frage, weshalb wurde, trotz der guten Kontakte von Frau Brünig zum Schulamt und ihrer familiären Verbindung in die Regierung von Schwaben, sowie der enormen Unterstützung seitens des Bürgermeisters, keine eigene Rektorenstelle für OF ausgeschrieben; die Gelder für eine Schulsanierung nicht angefordert? Was in Elchingen gelungen ist, wäre auch in OF längst geschehen, wenn es in die Planspiele des BGM gepasst hätte. Er hat wohl vergessen: Der Adler fliegt nicht höher als die Sonne – und das hat seinen Grund!  

Was die Schule in Straß betrifft: Hier ist ein jährliches Zittern bei der Schulleitung, ob die Zweizügigkeit erhalten bleibt. Durch Schulschließung in OF könnten die Grundschulkinder von OF der nötige Füllstoff sein. Zumal in OF, hinter der Grundschule (!) ein Neubaugebiet für junge Familien ausgewiesen wurde. Das wiederum bedeutet für die Straßer Schulleitung, mehr Kinder, mehr Anrechnungsstunden, mehr Stunden für Sekretärinnen, natürlich auch mehr Bezahlung und mehr Macht.

Die Elternbeiräte aus Nersingen und Straß gehen weit über eine Information hinaus, um die Planspiele der Schulleitungen in Verbindung mit dem BGM durchzusetzen. Jeder kann es auf den Werbeplakaten in Nersingen und Straß, sowie in den Postwurfsendungen erkennen. Die Aussage, wer mit einem JA stimmt, sei u.a. für eine „höhere Unterrichtsqualität“. Hier wird den gesamten Lehrkräften in Oberfahlheim unterstellt, Unterricht von minderer Qualität abzuliefern. So wird in die Öffentlichkeit mangelnde Unterrichtsqualität suggeriert. Die Kinder von Oberfahlheim werden damit auch stigmatisiert; in dem sie anfangen, sich für ihre Schule zu schämen.

Die Schulnote 6 für die Schulleiterinnen aus Nersingen und Straß. Sie wurden über den Inhalt der Plakate und Postwurfsendungen informiert und hätten unterbinden müssen, dass ihre Kolleginnen und Kollegen, in der OF Grundschule als Lehrkräfte dargestellt werden, die minderwertigen  Unterricht halten. Die zu erwartende Ausrede, es sei anders gemeint, lasse ich nicht gelten. Juristisch würde dies’ bei Gericht gewertet, genauso wie es der unvoreingenommene Leser/Leserin liest. Nämlich eine höhere Qualität gibt es nur, wenn die Grundschule OF geschlossen wird. So wird Verunsicherung und Unfrieden geschürt – und gezielt eine Spaltung der Gemeinde in Kauf genommen.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, es geht am 31.Juli bei dem Bürgerentscheid auch um die Chance, tatsächlich mitzubestimmen. Jeden Tag erfahren wir in den Medien, wie über uns entschieden wird. Wie oft fühlen wir uns übergangen, ungerecht behandelt und ausgenutzt. Und gerade in dieser jetzigen Zeit spüren wir ihn, den Verlust der Menschlichkeit.

In der Entscheidung um die Grundschule in Oberfahlheim geht es um viel mehr. Hier können wir mit der Teilnahme an der Wahl und über Zivilcourage das Miteinander stärken. Einer der wichtigsten Grundpfeiler unseres Zusammenlebens, ist eine generationsübergreifende Solidarität. Dazu gehört, dass wir alle diesen Erhalt der Grundschule als ein Zukunftsprojekt sehen. Mir fällt ein Satz meiner Mutter ein, als sie mir das Backen beibrachte: „Lieber klein und fein, als groß und in die Hos’“. Nehmen wir das als Metapher, dann haben wir in Oberfahlheim alles für einen wunderbaren „Kuchen“ für Alle. Dank Herrn Erwin Müller gibt es nun sogar genügend Backpulver, dass dieses Miteinander sichtbar werden kann.

Speziell unsere Großelterngeneration bitte ich, zur Wahl zu gehen und gemeinsam mit NEIN zur Schulschließung zu stimmen; auch wenn es unsere Kinder/Enkel nicht betrifft.  Mit diesem NEIN dokumentieren wir, alt werden, heißt auch Zukunft gestalten und den Wert des Miteinander erhalten.

Nachbarschaftliche Grüße aus Nersingen/Straß senden Renate und Paul Hartwig

Falls Jemand die Wahlunterlagen nicht mehr hat, hier können Briefwahlunterlagen angefordert werden. Siehe Link https://serviceportal.komuna.net/iws_IWS/start.do?mb=9775134

D-89278 Nersingen-Straß, Jagdhornstrasse 11, Tel. 07308 922102 – Mobil 0173 300 4904 E-Mail:  mail@renate-hartwig.de   www.renate-hartwig.de  www.kinderkreativprojekt.de   www.art-rent.de

Einmischen ist Bürgerpflicht

Offener Brief an                                                                                   18.07.2022

Herrn Bürgermeister Erich Winkler

89278 Nersingen
                                                                                 
                                                                                                    

Liquidation einer Grundschule – Spaltung –  Vertrauensfrage!

Sehr geehrter Herr Winkler,

es ist Ihnen mit einer Stimme Mehrheit gelungen, ein Ratsbegehren über die Schließung der Grundschule Oberfahlheim in unserer Gemeinde durchzusetzen. Keine Frage: Abgestimmt, ist abgestimmt! Auch wenn diese Stimmen über Fraktionszwang zustande kamen!

Es wundert mich nicht, welche Vorgänge mit einem „Gschmäckle“ versehen aus dem Rathaus möglich sind. Zur Erinnerung: Der Müllgebührenbescheid im Juli 2020! Die Müllgebühren wurden ohne Ankündigung und Begründung rückwirkend um  60 % erhöht!! Meine tel. Rückfrage im Rathaus wurde  damals mit “Des isch halt so“, beantwortet. Der Unmut in der Bevölkerung schien Ihnen egal zu sein!

Im Juli 2022 hängt über uns durch Pandemie, Krieg in der Ukraine, Inflation und massiver Verteuerung eine Wolke, gefüllt mit Existenzängsten. Anstatt den Zusammenhalt zu stärken, werden Sie zum Spalter!

Sie wollen Ihre Hinterzimmerpläne für den großen Umbau einer „Nersinger Mitte“ in Gang setzen. Da steht  einmal der Schulumbau der Nersinger Schule. Die dafür notwendigen Schülerzahlen, werden nur durch die  Liquidierung der Grundschule in Oberfahlheim erreicht. Mit in Ihrem Plan steht u.a. eine neue Mehrzweckhalle. Sanierung und Erweiterung vom Rathaus, sogar eine Tiefgarage ist angedacht. Die  Schätzung der Kosten belaufen sich, in Ihrem Planspiel auf 25 Millionen €.  Jeder weiß, mit den geplanten Summen klappt es nie. Im Raum steht auch Ihr Plan, die Einwohnerzahl in der Gemeinde über 10.000 zu erhöhen. Dies könnte mit dem neuen Baugebiet in Oberfahlheim – direkt neben der Grundschule – klappen. Bei einer Einwohnerzahl über 10.000 wird nicht nur die Bezahlung für Sie als Bürgermeister steigen, sondern auch Ihre Chance, nach Ihrer BGM Tätigkeit, in politische Gremien aufzusteigen.

Aus diesem Blickwinkel ergeben sich Fragen und Widersprüche zu Ihrem Handeln:

Die Gemeinderätin Mayer-Ley (CSU) äußerte sich öffentlich am 07.07.2022 im Pfarrheim Nersingen, Sie seien neutral und würden sich aus der Sache heraus halten!!! Wirklich? Beinhaltet diese Art der „Neutralität“ Zukunftsplanungen in der Schublade des Bürgermeisters, die zur Spaltung führen?

Fangen wir mit dem Plan der Vergrößerung der Schule in Nersingen an. Dazu werden Schülerzahlen benötigt. Die gibt es, wenn die Grundschule in Oberfahlheim liquidiert wird! Zeitgleich soll das neue Baugebiet jungen Familien ein Zuhause bieten?! Der Widerspruch ist mit Händen greifbar!

Im Informationsblatt vom Förderverein Fahlheim e.V. zum Bürgerentscheid „Falsches Spiel der Gemeinde“ wird ganz klar mit Fakten und Zahlen argumentiert! Würden diese Angaben nicht stimmen, hätte dies’ seitens der Gemeinde längst juristisch per einstweiliger Verfügung gestoppt werden können! Nichts dergleichen geschah.

Nun habe ich mir die Mühe gemacht die Aussagen pro und contra, inklusive die Kostenberechnungen nachzurecherchieren und musste feststellen, dass die verbreiteten Berechnungen der Gemeinde nur ein Ziel haben, Ihre Planspiele zu festigen! Beim genauen Überprüfen der Argumente, weshalb eine Schließung der Grundschule in Oberfahlheim notwendig sei, ist sogar mehrfach ein Verstoß gegen das BGH Urteil: „Lügen durch Weglassen“ festzustellen!

Hier liegt eine Ursache der Spaltung. Durch gezieltes Weglassen der tatsächlichen Zahlen der Schüler/innen in Oberfahlheim, wird bei Eltern in anderen Gemeindeteilen gezielt die Angstkeule geschwungen. Es wird suggeriert, dass ihre Kinder zur „Auffüllung“ in Oberfahlheim benutzt werden sollen! So wird Verunsicherung und Unfrieden geschürt, für die Sie als 1.Bürgermeister die Verantwortung tragen!

Bleiben wir bei den Ursachen. Die sind meiner Meinung nach, weder öffentlich bekannt, schon gar nicht diskutiert worden. Herr Winkler, es geht Ihnen ausschließlich um die Umbauplanung von Nersingen. Planen Sie ein Denkmal für sich? Opfern Sie dafür die Grundschule in Oberfahlheim – obwohl Sie wissen, dass es auch anders geht?! Bestes Beispiel Elchingen! Auch hier gab es vor Jahren die Diskussion der Schulschließung. Nur hier hat sich der zuständige Bürgermeister Eisenkolb, für den Erhalt der Schule stark gemacht. Und siehe da, die Schule blieb in Elchingen, blühte auf, wurde saniert und vergrößerte sich.

Noch eine Ursache: Die Mehrheit der Nersinger Gemeinderäte begründete die Schulschließung in Oberfahlheim mit der Sanierungsbedürftigkeit. Weshalb wurde diese Schule solange nicht saniert? Obwohl es dafür Mittel gibt, nur man hätte sie abrufen müssen! Meine Frage an verschiedene Gemeinderäte, ob im Laufe der Jahre/Jahrzehnte jemals an zuständigen staatlichen Stellen um Fördermittel für eine Schulsanierung zwecks Schulerhalts nachgefragt wurde, blieb unbeantwortet. Der Freistaat Bayern fördert die Sanierung kommunaler Gebäude auf vielfältige Weise. Nur wer nicht fragt, bekommt auch keine Antwort und demnach auch keine Mittel! Nur für mich gilt: Wer nicht fragt und nichts sagt, nimmt trotzdem Stellung.

Nun steht der Unternehmer Erwin Müller mit einer Spende von inzwischen einer Million € bereit, um die Grundschule zu erhalten. Wer das nostalgisch nennt, da Herr Müller in Oberfahlheim zur Schule gegangen ist, hat nichts verstanden. Herr Winkler, hier wird klar, Herr Müller hat Visionen in die Zukunft der Kinder!  Und Ihnen geht es um einen voluminösen Abgang als Bürgermeister in vier Jahren. Da liegt der große Unterschied zwischen theoretischen Aussagen von Ihnen „es gehe um die Kinder“ und praktischem Handeln, für mehrere Kindergenerationen; die wichtigste Zeit im Schulleben, ohne Bus und Elterntaxi erleben zu können.

Auf die Spitze getrieben wird, der vom Rathaus ausgehende Termin zur Stimmabgabe des von Ihnen inszenierten Ratsbegehrens! Der 31.Juli 2022 – zwei Tage nach Schulschluss! Ich unterstelle Ihnen hiermit eine gezielte Terminierung, in der Hoffnung, dass viele Familien in Urlaub sind! Erschwerend kommt hinzu, dass die Frage zum Erhalt der Grundschule Oberfahlheim mit NEIN beantwortet werden muss! Das nenne ich knallhart Kalkül und bewusste Irreführung! Bestätigt wurde mir dies’ durch dutzende Nachfragen in der Bevölkerung .

Herr Winkler, mit diesem offenen Brief stelle ich Ihnen, als 1. Bürgermeister dieser Großgemeinde, bezahlt von unseren Steuergeldern, die Vertrauensfrage!  Hiermit fordere ich Sie auf –  zeitnah Ihre angedachten Pläne – sowie die damit zusammenhängende Schulschließung in Oberfahlheim, öffentlich zur Diskussion zu stellen.   

Mein Mann und ich sind gegen die Schließung der Schule – und stimmen deshalb mit NEIN. Jedes NEIN ist ein Erfolg für ein Miteinander!

Gruß Renate und Paul Hartwig

D-89278 Nersingen-Strass, Jagdhornstrasse 11, Tel. 07308 922102 – Mobil 0173 300 4904 E-Mail:  mail@renate-hartwig.de   www.renate-hartwig.de  www.kinderkreativprojekt.de   www.art-rent.de

Geburtstagsgedanken am 11. Juni 2022

Ein Tag wie jeder andere? Eigentlich schon, denn ich komme ganz gut mit mir zurecht!

Mit meinen Fehlern und Schwächen habe ich einen Waffenstillstand geschlossen.

Normen und Konventionen sind oft Anzüge, in die man sich hineinzwängt. Heute kann ich sagen: Dank meiner Eltern habe ich sehr früh gelernt, mich umzuziehen, freizumachen von den Zwängen und Bequemes zu tragen!

Von Jahr zu Jahr habe ich gelernt endlich JA zu sagen, zu den Arbeiten, die mich weiterbringen, die offen sind für Jeden der sie nutzen möchte.

Der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Der ist schon eine Weile her. Nun bin ich im Spätsommer angekommen. Vom Lebenszyklus her, geht es in Richtung September. Na und?

Da wird geerntet und neu gepflanzt! Ich pflanze jetzt einige neue Bäume. An denen hängen Buchstaben, die ich weiter pflücke und zwischen zwei Buchdeckel setze – dies wird so bleiben …. Auch wenn der goldene Herbst und der Winter kommt!

Jeden Tag danke ich für mein bisher gelebtes Leben. Möchte keine Höhen und Tiefen missen! Keine Frage, diese haben mich geprägt, stark gemacht um auch, wie jetzt im Spätsommer des Lebens weiter durchstarten zu können.

Denn wer schreibt – bleibt!

Herzliche Grüße sendet

Renate Hartwig

Einladung zu einer Atempause!

Wer sich für die Malkunst und das Kunsthandwerk meines Mannes Paul Hartwig interessiert, oder in Ruhe bei einem Kaffee oder Tee aus meinen Büchern (Sachbücher, Romane, Kinderbücher und Jugendromane) probelesen möchte, ist herzlich eingeladen und kann dies nach telefonischer Vereinbarung unter

0173 300 4904.

In unserer komplizierten Welt braucht es positive Gedanken und kluge Ideen aus Köpfen vieler Menschen, um den täglich wachsenden Belastungen etwas entgegen zu setzen. Wir lieben Menschen und Kommunikation. Kreativität ist unser Leben, sie gibt uns positive Energie und ist unsere Existenz. Wir wissen, Kunst wirkt!

Auch Kochen ist Kunst, Essen ist Genuss. Kunst betrachten, Bücher lesen, Theater und Konzerte erleben, ist Kultur! Sich mit Menschen treffen, sich austauschen und auf einem gewissen Niveau unterhalten, sowie positives Lebensgefühl zulassen, das ist Luxus!
Für Begegnungen öffnen wir 2022 an folgenden Samstagen unser Künstlerhaus!

 7. Mai/ 4.Juni/ 2.Juli/ 6.August/ 3.September/ 15.Oktober/ 5.November/ 3.Dezember

Schreiben Sie uns gerne eine Mail oder rufen Sie mich an!

Muttertag

Hast du Zeit für ein kurzes Telefonat? So stand es im Whatsapp an mich von einer guten Bekannten. Das Wort „kurz“ ist nach einem über drei Jahren fehlenden Kontakt  relativ. Nach kurzem Austausch über das Empfinden in dieser jetzigen Zeit, dem Abfragen der jeweiligen Gesundheit und Lebenssituation, kamen wir auf die Kinder zu sprechen. Die Einsilbigkeit war nicht zu überhören. Ich fragte nach dem  Grund, da brach es aus ihr heraus!

„Was sagst du zum Muttertag?“ Aufgrund meiner Einstellung und dem Umgang damit verblüffte mich die Frage, nicht nur, da wir uns lange kennen und sie genau wusste, wie ich dazu stehe.

Solange im Kindergarten, in der Grundschule gebastelt und gemalt wird, ist für mich dieser „Ehrentag“ ehrlich, herzlich und schön. Doch sobald er bei Kindern (meistens fängt es in der Pubertät an) zur Pflicht wird, genau an dem Tag „Mutter“ zu erfreuen, wird es oft – nicht zuletzt durch Werbung angeheizt – zur Pflicht und leider dann oft zur Farce! Damit es soweit nicht kommt, gibt es 364 Tage um dies durch offene Kommunikation zu verhindern

In dem Telefonat mit meiner Bekannten wurde genau dieses Fehlen von Kommunikation belegt. Sie lebte ihr Leben. Ihre erwachsenen Kinder zeigten erst ein auffallendes Interesse an ihrem Alltag, als sie erfuhren, dass sie dabei war, nach langer Einsamkeit wieder eine Beziehung einzugehen. Über Jahre gab es lediglich die obligatorischen Pflichteinladungen an Weihnachten und die Abfrage nach der gesundheitlichen Situation. Und die zu oft gestellte Frage, ob das Haus mit Garten ihr nicht zuviel sei?

Das Jahr hat 365 Tage und in der Summe gesehen, kommt es auf das Jahr verteilt, auf die kleinen Gesten der Wertschätzungen an. Dazu gehört ein echtes offenes Gespräch. Oft langt ein genaues Zuhören, um das Wichtige zwischen den Zeilen zu hören. Mir war schnell klar, weshalb sie  die Eingangsfrage stellte, was ich vom Muttertag halte. Und ich stimmte ihr in allen Punkten zu, dass ein Pflichtblumenstrauß am Muttertag nicht langt:

Um ein Jahr Sprachlosigkeit und Desinteresse aufzuheben.  

Um einer Mutter ein Jahr ohne echten Kontakt vergessen zu lassen.

Um seelische Verletzungen – ohne Aussprache – wegzuwischen.

Um zu erkennen, was unsichtbar auf der Banderole des Blumenstraußes steht:

Ist da jemand in deinem Leben der das Erbe streitig macht?

Aus der Perspektive meiner Anruferin betrachtet, hat dieser Tag etwas mehr Belastendes als das er erfreut!

Deshalb bleib ich dabei – wer fixiert ist auf diesen „Muttertag“ um einmal im Jahr emotional eine Wertschätzung zu erfahren, sollte sich mehr über die restlichen 364 Tage Gedanken machen, an denen die eigene Erwartungshaltung für mehr Kontakt, mehr Offenheit, weniger Pflichtbesuch unausgesprochen bleibt!!