Corona

Zur Klärung meinRückblick vom August 2007

Anfang der 90er-Jahre habe ich ein Thema auf die Tagesordnung von Politik und Gesellschaft gesetzt, das bis dahin unter Fachleuten diskutiert wurde: Scientology!

Ich holte es aus der Nische der Experten und konfrontierte die Leser zu diesem Themenkreis in meinen sechs Sachbüchern (3 davon wurden Bestseller) und einem Jugendroman sowie die Zuhörerschaft meiner Vorträge.

Um Missverständnisse auszuräumen: Ich behandelte das Thema gesellschaftspolitisch und ausschließlich als Autorin und freie Publizistin. Ich wollte keine Planstelle, keine Steuergelder und ich wollte nie Sektenbeauftragte sein und auch nie eine werden.

Die Frage, weshalb es zum Thema Scientology keine Rechtssicherheit gibt, beschäftigte mich über Jahre. Erstaunt bin ich heute noch, mit welchen zwiespältigen Informationen ich mich auseinandersetzen musste.

Aufgrund meiner Publikationen und den Vorträgen war ich ständig massiven Attacken vonseiten Scientology ausgesetzt. Trotzdem trieb mich eine einzige Frage vom Buch zu Buch: Weshalb gelingt es nicht, das Thema in der Sache zu diskutieren, und weshalb fehlt uns Bürgern die notwendige Rechtssicherheit?

Meine Fragen an die Politik verhallten.

Nehmen wir nur das Wort „Kirche“ kein geschützter Titel, jeder kann seine Ideen in diesem Wort verpacken, unsichtbar machen. Umgangssprachlich wird das Wort Kirche zum Schutzschild für diejenigen, die ihre wahre Absichten und Pläne dahinter verstecken.

Scientology wurde wellenartig zum Wahlkampfthema der einzelnen Parteien und Politikern, dass die Medien prächtig ausschlachteten. Nach jeder Wahl verebbte das Interesse der kleinen wie der großen Politik an Scientology.

So habe ich mehr als 11 Jahre versucht Scientology gesellschaftspolitisch nach den Statuten eines Rechtsstaats klären zu lassen.

Gelungen ist es nicht.

Hier liegt begründet, weshalb das Thema SC unweigerlich zur Polarisierung führte. Das kann nur nachvollziehen, wer sich in diesem Dschungel zwischen Freund und Feind zwischen Information und Desinformation sowie zwischen Interessenkartellen bewegt hat. Von staatlicher und kirchlicher Seite entstanden Broschüren und Planstellen, Tagungen und eine endlose Fülle von Worthülsen.

Geklärt wurde dadurch – wie die neuesten Informationen zeigen – bis heute nichts!

Für verschiedene Interessengruppen wurde das Thema SC nach Belieben als Steigbügel benutzt. Im Tanz um das Goldene Kalb „Steuertopf“ reihten sich immer mehr Personen als „Sektenexperten“ ein, je mehr das Thema öffentlich diskutiert wurde!

In meinen Büchern habe ich kontinuierlich darauf hingewiesen Aufklärung nicht nur als Wort und berufliche Absicherung zu sehen. Bei näherer Betrachtung wie mit dem Thema Sekten Weltanschauungs-und Psychogruppen umgegangen wird, kamen mir immer mehr Zweifel an der Arbeit der Sektenbeauftragten.

Das wurde mir übel genommen. „Nestbeschmutzer“ war einer der harmlosen Vorwürfe an mich. Versuche, mich über Verleumdungen zu schädigen, gehören zu meinem Alltag. Der Überbringer der schlechten Nachricht wurde früher geköpft! Heute wird versucht dieses „Köpfen“ über Rufmord zu vollziehen!

Und trotzdem bleibe ich dabei: Die Unsicherheiten in der Bevölkerung entstanden und entstehen hauptsächlich dadurch, wie egomanisch geprägte Beauftragte mit diesem Thema seit Jahrzehnten umgehen.

Im Jahr 2000 wurde mir immer klarer, es geht dem überwiegenden Expertenkreis nicht um die Sache, nicht um eine von mir geforderte gesellschaftspolitische Auseinandersetzung mit den verschiedenen Gruppierungen, sondern um Machtspiele der einzelnen Beauftragten untereinander und vor allem um deren Besitzstandswahrung.

Mein Ziel war aber von Anfang an Klärung und Rechtssicherheit im Umgang mit dem Thema Scientology.

Durch meine erfolgreichen Publikationen und Vorträge war ich nicht nur den Angriffen der Scientologen ausgesetzt, sondern auch den Neidattacken der Sektengegnerszene sowie deren Handlanger. Kirchliche Sektenbeauftragte vergaloppierten sich in ihrem Zorn auf meine Veröffentlichung so weit, dass sie Aufklärung verhindern wollten. Über Diffamierungen versuchten sie meinen Jugendroman „Gefährliche Neugier“ an einer hessischen Schule zu stoppen und griffen einen Minister über einen Zeitungsartikel an, der mein Engagement unterstützte. Vom Büro des Ministers wurde mir die Unsinnigkeit der Angriffe bestätigt. Schulleiter Religionslehrer Eltern und Schüler entsetzten sich über das Vorgehen der Sektenbeauftragten und solidarisierten sich mit mir. Einige Eltern informierten mich, dass sie den Versuch Aufklärung zu verhindern, vonseiten der Sektenbeauftragten, so entrüstet hat, dass sie deshalb aus der Kirche ausgetreten sind!

Weshalb ich durch die Vorkommnisse immer mehr zur Fragenden wurde und einzelne Personen, Vorgänge sowie Vernetzungen der alimentierten Sektengegner hinterfragte.

Meine Recherchen zum Thema Scientology und deren Kritiker war eine prägende Lebenserfahrung. Die Führungselite der Sektengegnerszene entlarvte sich mir gegenüber bereits Ende der 90er-Jahre, indem sie genau das Repertoire gegenüber ihren Kritikern einsetzt, das sie selbst den Sekten vorwirft.

Bis heute zu feige, sich einem offenen Gespräch zu stellen, wurde und wird mit versteckten Verleumdungen agiert und werden Gerüchte gestreut, wird versucht, ihre Kritiker mit allen Mitteln mundtot zu machen.

Die Masken der „Gutmenschen“ bröckeln damals wie heute, wenn es um den Umgang mit Gegnern geht. Da wird gelogen, dass sich die Balken biegen, gehetzt, verleumdet und intrigiert.

Christlichkeit habe ich am allerwenigsten in dieser Sektengegnerszene erfahren.

Um Aufklärung bemüht, begegnete ich hautnah ideologischem Fanatismus, Rufmord von beiden Seiten und dem Missbrauch von Meinungsfreiheit. Der sogenannten „Aufklärungsszene“ geht es meiner Ansicht nach nicht um Klärung, sondern überwiegend um Existenzsicherung auf Kosten der Allgemeinheit. Wir, die Steuer- zahlende Bürgerschaft sind dabei nicht nur die Ahnungslosen, sondern durch das Weglassen von Fakten auch die manipulierten Dummen.

Sektenaufklärer bringen immer wieder dasselbe sehr begrenzte Repertoire, ohne zu einer Lösung zu kommen, weil eine Lösung nicht im Repertoire in dieser Szene enthalten ist.

Meine kritische Grundeinstellung gegenüber Scientology hat sich nicht geändert.

Nur, das Thema Scientology sah ich nicht als endlose Lebensaufgabe. Die ständigen Wiederholungen der Gefahr, ohne tatsächlicher Klärung und ohne Rechtssicherheit fingen an, mich zu nerven. 2001 entschied ich, einen Schlussstrich zu ziehen.

Selbstkritisch hinterfragte ich, wie Aufklärung zu einer Farce werden konnte. Wellenartig stürzten sich schon damals die Medien im Wettstreit um die Schlagzeilen auf das Thema und oft wurde die journalistische Sorgfaltspflicht der Sensationsgier geopfert.

Immer um Offenheit bemüht und um Gerüchten keine Nahrung zu geben, wollte ich das Thema nicht beenden, ohne aufzuzeigen, wo die Gefahren für einen Klärungsprozess lauern, vor allem wo durch einen, in sich geschlossenen Kreis von Sektenexperten, in dem Machtkartelle und eisernes Schweigen über Missstände herrschen, auch die Gefahren für einen Rechtsstaat lauern.

Für mich war und ist tatsächliche „Aufklärung“ gescheitert. Deshalb entstand mein Buch „Die Schattenspieler“! Ich wollte damit eine offene kontroverse Diskussion in Gang bringen, wie sie in einem Rechtsstaat möglich sein muss!

Genau das wurde mir von der Zunft der „Sektenexperten“ übel genommen.

Leider fehlt diesen Sektengegnern bis heute die Größe, sich einer fachlichen sowie sachlichen Auseinandersetzung zu stellen. Viele Diskussionen wären überflüssig. Es gebe Rechtssicherheit und weniger Rufmord, verbunden mit dem Wort Scientology.

Nach Erscheinen meiner ersten beiden Bestseller 1994 („Scientology ich klage an“ und „Scientology die Zeitbombe in der Wirtschaft“) war ich zeitgleich in beiden Lagern, -bei Scientology und deren Gegnern- ein Dorn im Auge. Und so begann sich das Verleumdungskarussell zu drehen. Damals tat ich es als dumme, aber typische Neidreaktion der Szene ab. Und erlebte Rufmord in allen Facetten.

Scientology verteilte die Aussagen von Sektenbeauftragten gegen mich auf ihren Flugblättern. Sektengegner benutzten und benutzen bis heute die schwarze Propaganda der Scientologen gegen mich. Getarnt als Meinungsäußerungen wurde ich über Jahre mit Diffamierungskampagnen vom Sektengegnerkartell überzogen.

Eine weitere Steigerung gab es nach Erscheinen meines Buches „Die Schattenspieler“! Die Zunft wollte mit dem Inhalt des Buches nicht konfrontiert werden. Und was bleibt dann, nachdem das Buch nicht verhindert werden konnte?

Eine Diffamierungskampagne wurde gestartet. Nein, nicht offen, sondern so, wie das System Rufmord funktioniert. Hinter vorgehaltener Hand, über Dritte im Internet lanciert, indem jeder den anderen zitiert und durch gezielte Desinformation, indem Fakten weggelassen werden. Damit soll bis heute die Diskussion um eine gescheiterte Aufklärung und die daraus entstandenen Folgen verhindert werden.

Als Verleumdungskampagnen meine Existenz bedrohten, musste ich zur Schadensbegrenzung den zivil- und strafrechtlichen Klageweg beschreiten, auf dem ich mich, nach Lage der Dinge, noch eine ganze Weile aufhalten muss.

Es war und ist eine teilweise völlig absurde Situation. Durch Verleumdungskampagnen bin ich gezwungen, juristisch gegen Personen vorzugehen, die sich bis heute medienwirksam positionieren, um die Vorgehensweisen von Scientology gegen Kritiker anzuprangern. Dieselben Personen wenden genau die Mechanismen an, um ihre eigenen Kritiker mundtot zu machen, die sie als „Sektenexperten“ bei Scientology anprangern.

Dadurch entstand für mich immer mehr das Bild einer Symbiose zwischen Scientology und deren Gegnern.

Folgende Fragen sind seit Jahren unbeantwortet:

– Wer schaut von wem ab?

– Ist es zulässig, wenn unter dem Deckmantel von „Aufklärung“ Existenzen vernichtet werden?

– Werden bewusst und gewollt Persönlichkeitsrechte ausgehebelt?

– Wird die Öffentlichkeit gezielt durch Lügen durch Weglassen desinformiert?

– Weshalb werden diese angewandten Methoden des Kartells der

Sektengegner von politischen Kreisen akzeptiert?

– Wem nutzen diese Methoden?

– Warum ist eine offene Diskussion in der Sache nicht möglich?

Die Ist-Situation 2007 bestätigt meine jahrelangen Erfahrungen mit der

Aufklärungsszene und deren eigenen Interessen!

Durch die Expansion von Scientology festigen sich nicht nur die Planstellen für Sektenbeauftragte von Staat und Kirche, sondern Neue werden in Aussicht gestellt.

In der Wirtschaft nennt man so einen Zustand Aufschwung! Der nutzt dem Marketing der Planstellenbesetzer. Immerhin können sie am Ende des Jahres die „Wichtigkeit“ ihrer Funktion durch Medienauftritte dokumentieren.

Wer fragt da noch, ob es der Klärung in der Sache nutzt? Richtig! Niemand.

Was tatsächlich fehlt, sind Redaktionen, die nicht nur Meldungen abschreiben, sondern Fragen stellen. Es fehlen Redakteure, die Zeit für genaue Hintergrundrecherchen bekommen. Die sich nicht von einer Position blenden lassen und den Weg der juristischen Sicherheit gehen. Nach dem Motto: Wenn das ein offizieller „Sektenbeauftragter“ sagt, kann ich es ungeprüft schreiben.

Ich habe bereits 2002 erkannt: Aufklärung, die zur Klärung führt, ist weder in der Szene der sogenannten Experten erwünscht, noch von der Politik gewollt. Wäre es anders, gäbe es heute eine völlig andere Sachlage!

Populistische Forderungen wie sie im August 2007 gestellt wurden: „Eine einheitliche Front gegen Scientology bilden“ oder „Scientology muss verboten werden“ gehören zu den medialen wellenartigen Auswüchsen, die mit diesem Thema verbunden sind.

Die Frage nach der Rechtssicherheit bleibt bestehen. Warum wurde diese bis heute – nach immerhin über 40 Jahren Scientology in Deutschland – trotz dem Heer von Sektenbeauftragten und der Beobachtung durch den Verfassungsschutz nicht erreicht?

Was wurde in diesem Thema – außer Verunsicherung – tatsächlich erreicht? Zahlen wir mit unseren Steuergeldern Planstellen als Alibifunktionen?

Denn wie bitte passen diese neu formulierten populistischen Forderungen zu den Fakten?

Im Februar 2003 erteilte das eigenständige Bundesamt für Finanzen, rechtlich untergeordnet dem Bundesminister der Finanzen (2003 Finanzminister Eichel SPD) der Scientology Organisation die steuerliche Befreiung für Lizenzgebühren die an Scientology USA fließen. Der Grund ein bilaterales Abkommen zwischen den USA und Deutschland.

Ist das nun Realsatire? Denn genau diese steuerbefreiten Unterlagen sind es, die der Verfassungsschutz und die Sektenbeauftragten als Grundlage für ihre Warnungen und Verbotsforderungen nehmen.

Als ich 1994 juristische und politische Klärung in dem Thema forderte, wurde ich von genau den „Sektenexperten“ massiv angegriffen, die heute – 13 Jahre später

– populistisch die Verbotskeule schwingen.

Selbst politisch konservative Kreise warnen offen vor diesem Verbotsschritt. Warum? Weil das Thema bis heute ungeklärt ist und es keine Rechtssicherheit gibt! Und wer ist dafür verantwortlich?

Eine selbstsüchtige Szene, die nur ihre Planstellen im Sinn hat, sonst nichts! Selbstüberschätzung bis hin zur Omnipotenz sowie unqualifizierte Antworten auf Fragen über die Beweislage reihen sich aneinander.

Feindbildfestigung führt aber nicht zu einer Klärung!

Die Aussage, dass bestimmte Vorgänge in einer Demokratie nicht möglich sind, muss man in Verbindung mit dem Thema Scientology mit großer Vorsicht äußern: Denn das Kartell der Sektenexperten und deren Tross urteilt sofort – wer nicht mit uns zieht – ist unser Feind!

So befinde ich mich aufgrund meiner berechtigten Fragestellungen über den Umgang mit dem Thema in sehr guter Gesellschaft. Denn immerhin teilen der Regisseur Florian Henkel von Donnersmarck, der Schauspieler Müller-Stahl, die ehemaligen Bürgermeister Diepgen und Schütz bis hin zu Schauspieler Sky du Mont meine Ansichten, was in einem Rechtsstaat die Grenzen der Auseinandersetzung betrifft.

Gegen die Verleumdungen gegen mich, die heute noch gezielt im Internet und subtil über einzelne Personen verbreitet werden, habe ich mich erfolgreich gewehrt, und werde ich mich weiter mit juristischen Schritten wehren. Genau mit derselben Offenheit, mit der ich mich gegen die Angriffe von Scientology wehrte.

Aus der nun entstandenen Distanz sehe ich statt Aufklärung Fanatismus, statt Dialog Verleumdung, erkenne, es hat sich nichts geändert, seit ich mich mit der Aufklärung und Aufarbeitung eines Kraken – Systems beschäftige, bei dem zwei neue Arme nachwachsen, wenn einer enttarnt wird und wegkommt.

Nun denn, die in den Medien über das Sommerloch losgetretene Welle zum Thema Scientology wird wieder abebben, so lange, bis jemand wieder Lust auf Medienrummel bekommt und eine neue Welle in Gang setzt. Und weiter nichts geklärt wird!!

Renate Hartwig

August 2007

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Offener Brief an die IHK Mü/Ob und ihre Techniker

Kopie an Ministerpräsident Söder und Minister Aiwanger

Entweder man muss sich auflehnen, oder man macht sich mitschuldig (Silone)       

Hallo KI und deren Programmierer bei der IHK München/Oberbayern!   

Aus Bayerns Schutzschirm nach dem Corona – Lockdown hast Du ein bürokratisches und höchst undurchschaubares Monster für die Bayrische Wirtschaft gemacht.   

Unsere Versuche der IHK MÜ/OB – wie gewünscht – über die angegebenen Portale etwas mitzuteilen scheitern, denn es scheint, niemand liest es – deshalb fehlt die Antwort – daraus entsteht Chaos in der Kommunikation. Die Folgen sind für die Geschädigten dramatisch. Sind diese Vorgänge Strategie? So gewollt?

Hallo Künstliche Intelligenz (KI) wie es aussieht, haben Deine Programmierer Dir keine Möglichkeit gegeben, im Portal unsere Antworten auf Deine Fragen zu lesen und zu beantworten! Da Dir beides offenbar NICHT möglich ist, weitet sich diese Situation gerade zu einem juristischen und politischen Skandal aus.

Am 16. März 2020 rief die Bayerische Staatsregierung den Corona-Lockdown für ganz Bayern aus. In diesem Zusammenhang wurde für die betroffene Wirtschaft Bayerns ein Schutzschirm aufgespannt, für die IHK MÜ/OB ein Geschäftsmodell…!

Die IHK MÜ/OB bot sich dem Wirtschaftsministerium an, die zuständigen Behörden bei der Bearbeitung der Antragsflut zu „entlasten“ und bekam den Auftrag. Diese IHK benutzt offenbar eine KI, die keine Antworten berücksichtigt, keine Einwände, keine Korrekturen – nicht einmal Anwaltsschreiben. Obwohl sie ausdrücklich zu Antwort/Erwiderung auffordert. So wurde aus der bereits bestehenden Überbürokratisierung ein zusätzliches Bürokratie-Monster.

Zu den Schlussabrechnungen tauchten weitere „Regeln“ auf, bei denen sich selbst Steuerberater und Rechtsanwälte die Haare raufen. Ob es unterschiedliche Berechnungsgrundlagen sind, die aufgetauchte Überkompensation oder die absurden Hürden in den Überleitungen zwischen Elster-Zugang und IHK-Seiten sind – wer sich mit dem Thema auseinandersetzt, benötigt gute Nerven.

Was die IHK, deren Programmierer oder eine KI aus einem, eigentlich unproblematischen Vorgang gemacht haben, sprengt mein rechtliches Verständnis. Dieses ist aufgrund meiner Auseinandersetzungen mit SC, gelinde gesagt trainiert!

Und es dürfte weder Ministerpräsident Markus Söder noch Finanzminister Hubert Aiwanger gefallen, wie die IHK München den von ihr an Land gezogenen Auftrag ins Gegenteil verdreht.

Anstatt Verständnis und Vertrauen aufgrund der politischen Aussagen erleben wir nach eigenen Erfahrungen nun auch bei den Recherchen durch die Gespräche mit Betroffenen Frust, Wut, Unverständnis, Existenzangst und vor allem massiven Vertrauensverlust in Politikeraussagen – mit der Folge Politikverdrossenheit.

Weshalb das politische Versprechen ins Wanken und dann gebrochen wurde hat einen Grund: Die IHK bekam den Auftrag vom Wirtschaftsministerium und verwendete zur Bearbeitung der Schlussabrechnungen eine offenbar „ungetestete Künstliche Intelligenz“. Teilweise spürten die Betroffenen eine Spur von Rücksichtslosigkeit bis ins Digitale!

Die Folge: Unbegreifliche Ungerechtigkeiten! Es wurde dadurch eine Flut von Klagen – und damit Berge von Papier bei generell überlasteten Gerichten – in Gang gesetzt.

Diese Situation wäre in der IHK garantiert zu verhindern gewesen! Wenn sie es (wie die Regierung von Schwaben beim Schutzschirm für Künstler und Freiberufler regelte) ebenso eine Klärung durch Kontaktaufnahme mit Menschen ermöglicht hätte. Offenbar hat die IHK ein anderes Motiv als die Regierung von Schwaben.

Meine Recherchen sprengen den Rahmen eines offenen Briefes, deshalb werde ich die Vorgänge in der IHK in meinem Blog veröffentlichten. 

https://direct.renate-hartwig.de/initiative-ihk-mue-ob-geschaedigte/

 Renate und Paul Hartwig

27.09.2024

Künstlerhaus R&P Hartwig

mail@renate-hartwig.de
paul.hartwig@art-rent.de
Tel.: +49 173 300 490 4
Website: www.renate-hartwig.de
Kunst: www.art-rent.de    Projekte: www.kinderkreativprojekt.de
Blog: direct.renate-hartwig.de

D-89278 Nersingen             

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Initiative IHK Mü/Ob Geschädigte!

Politik verspricht, IHK bricht!

Bereits Aischylos (gest. 456v.Chr.) sagte „Es ist nicht der Eid, der den Mann glaubhaft macht, sondern es ist der Mann, der den Eid glaubhaft macht.“

Die Frage der Glaubwürdigkeit von politischen Versprechen stellt sich nach der Corona-Krise für Unternehmen, insbesondere den Mittelstand, Künstler und Freiberufler.  

Bereits am 17. März 2020 wurde von Seiten des Wirtschaftsministeriums „aufgrund der Corona-Krise entstandene existenzgefährdende Wirtschaftslage bzw. Liquiditätsengpässe“ eine finanzielle Soforthilfe für gewerbliche Unternehmen und Angehörige freier Berufe kommuniziert.

Am 19. März 2020 hat der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL, vor dem Bayerischen Landtag seine Regierungserklärung über Bayerns Schutzschirm gegen Corona gehalten. Es galt das gesprochene Wort!

Auszug: (…Wir kümmern uns, wir lassen niemanden hängen, wir werden reagieren – und zwar nicht nur für die großen, sondern gerade für den Mittelstand und die vielen, vielen kleinen Betriebe in Bayern…)

Markus Söder sagte in seiner Regierungserklärung “Sie erhalten eine schnelle und unbürokratische Soforthilfe (…) die nicht zurückgezahlt werden muss.”

https://www.bayern.de/bayerns-schutzschirm-gegen-corona

Wir Betroffenen können aufgrund unserer Erfahrungen nur mit dem Spruch von J.W.von Goethe antworten:

„Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“

 Noch am 27. Februar 2021 hieß es „In Bayern wird auch kein allgemeines Rückmeldeverfahren durchgeführt (..) da die Verfahren für die Verwaltung – mit Ausnahme noch weniger laufender Nachprüfungen – grundsätzlich abgeschlossen sind“! Durch den Lockdown kam es zum   existenziellen Einbruch im Mittelstand, in der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie bei Soloselbstständigen.

Das politische Versprechen der Staatsregierung wurde durch die IHK Mü/OB gebrochen Die bot sich dem Wirtschaftsministerium an, die zuständigen Behörden bei der Arbeitsflut zu „entlasten“ und bekam den Auftrag! Zur Bearbeitung verwendet sie offenbar eine „ungetestete KI“. Dafür sprechen interne Widersprüche, die üblicher Software sonst fremd sind.

Dies von der IHK MÜ/OB benutzte Computersystem berücksichtigt keine Antworten, keine Einwände, keine Korrekturen – nicht einmal Anwaltsschreiben. Obwohl sie ausdrücklich zu Antwort oder Erwiderung auffordert. So wurde zu der bereits bestehenden Überbürokratisierung nun in der IHK ein zusätzliches Bürokratie-Monster geschaffen.

Bei den Schlussabrechnungen tauchten weitere „Regeln“ auf, bei denen sich Steuerberater und Rechtsanwälte die Haare raufen. Ob es Berechnungsgrundlagen, die „unerwartet“ zu beachtende Überkompensation, Hürden zwischen den Internetseiten von IHK und Elster oder Dokumente, die nur kurzzeitig und dann gar nicht mehr zu erreichen sind – wer sich mit dem Thema auseinandersetzt, der benötigt gute Nerven.

Was die Verantwortlichen in der IHK, deren Programmierer oder eine KI aus einem eigentlich „normalen“ Vorgang machen, sprengt mein rechtliches Verständnis. Und das ist gut trainiert – nicht erst seit meinen Auseinandersetzungen mit Scientology und dem Krankenkassen- Abrechnungssystem!

Es dürfte weder Ministerpräsident Markus Söder noch Finanzminister Hubert Aiwanger gefallen, wie die IHK MÜ/OB den an Land gezogenen Auftrag ins Gegenteil verdreht. Die Maßnahmen in der Pandemie waren von politischer Seite als unbürokratische Hilfestellung gedacht und kommuniziert – für die existenziell betroffenen Unternehmen, insbesondere den Mittelstand und die vielen Angehörigen freier Berufe. Alle vertrauten den politischen Aussagen von wegen unbürokratischer Hilfe. Erlebt wurden stattdessen IHK-Absurditäten: 

  • Rückfragen der IHK-KI wurden mehrfach Samstag früh versendet, wo sicher kein Mitarbeiter am Platz ist.
  • Antwortfristen von z.B. 10 Tagen stehen am selben Tag im Portal auf 9 Tage verkürzt. Und es ist Wochenende.
  • So vergeht Zeit. Man scheint verpflichtet, täglich dieses IHK Portal einzusehen, um keine Frist für eine Klage zu verpassen. Ja, teure Klage auf dem Rechtsweg wird verlangt! Denn ein normaler Widerspruch oder auch nur eine Korrektur von Fehlannahmen der IHK oder Fehlern der Software ist „systembedingt“ ausgeschlossen.
  • Antworten auf dringlich gestellte Fragen bleiben unbeantwortet.
  • Rückfragen der IHK werden per Mail angekündigt. Der steinige Weg zu einer einfachen Rückfrage führt zunächst über eine IHK-Seite über das „Elster Portal“ zurück zur IHK und sind dort (selbst für Spezialisten) nur mit Zeitaufwand abrufbar.
  • Die Rückfragen verschwinden nach „Bearbeitung“ und sind dann nicht mehr abrufbar.
  • Aus dem nächsten Schreiben geht hervor, dass die Erwiderung der Rückfrage NICHT registriert worden war.
  • Eine persönliche Nachfrage an menschliche Mitarbeiter ist NICHT möglich.
  • Unter der Zentralnummer der IHK wird man „aufgeklärt“, dass Rückfragen ausschließlich über das „Portal“ möglich sind.
  • Die verschiedenen Portale (Elster und Direktantrag) sind für Normalbürger verwirrend und teilweise nicht auffindbar.

Weiter werden die den Hilfen zugrunde gelegten Einkünfte des Jahres 2019 von der Regierung von Schwaben, (Künstlerhilfe) und der IHK MÜ/Ob (Neustarthilfe) verschieden eingestuft. So entstehen trotz gleicher Angaben unterschiedliche Ergebnisse. Es gibt einen Gleichheitsgrundsatz – aber in der IHK mit ihrer Software wird hier massiv dagegen verstoßen!

Mein Mann und ich sind wie viele andere auch ein „Opfer“ dieser KI geworden. Ganz kurz: Wie viele andere stellten wir für den Verdienstausfall Künstler- und Neustarthilfe. Wir konnten während der Pandemie – von März 2020 bis Juli 2022 – keine Vorträge, Lesungen, Ausstellungen, auch keine Kinderkreativ-und Sozialprojekte in Kindereinrichtungen durchführen.

Im Gegensatz zur Regierung von Schwaben (zuständig für Künstlerhilfe) war es in der IHK trotz Nachfragen nicht möglich, persönlichen Kontakt zu bekommen. Aufgrund der Vorgänge stellt sich heraus: die IHK LIEST unsere Antworten nicht!

Offenbar zieht hier eine „künstliche Intelligenz“ ein stures Schema durch. Das Schema ist allerdings weder künstlich noch juristisch intelligent. Es mag ja sein, dass eine KI einem menschlichen Sachbearbeiter komplexe Vorgänge vereinfacht. Aber dass sie gleich eigenständig unwiderrufliche (!) Entscheidungen trifft und Bescheide verschickt, das ist schlicht ein juristischer und politischer Skandal: Wenn eine KI entscheidet, ein Widerspruch nicht möglich ist und nur der teure Klageweg bleibt, dann ist der existenzielle Schaden programmiert. Viele Mittelständler und Kulturschaffende sehen sich verschuldet, bis hin zu einem unverschuldeten Konkurs.

Ich erinnere nochmal:

Markus Söder sagte in seiner Regierungserklärung “Sie erhalten eine schnelle und unbürokratische Soforthilfe (…) die nicht zurückgezahlt werden muss.” (..) Die Situation im Land ist für alle schwierig. Ich sage aber auch: Wir kommen da durch. Es gibt eine Zeit nach Corona. Bayern wird auch danach noch da sein…!“

Stimmt, Bayern ist Gott sei Dank noch da! Nur steht in Bayern jetzt nicht nur für die Betroffenen die Frage im Raum: Was ist das Wort unseres Ministerpräsidenten Markus Söder wert…?

Initiatorin Renate Hartwig

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Darf‘s ein bisschen mehr sein?

Egal welche Nachrichten ich seit Monaten sehe, lese oder höre, immer wieder kommen mir dabei Situationen in den Sinn, wie ich sie vom Einkaufen kenne. Speziell erinnert es mich an den Blick von der Person, die hinter der Theke auf die Waage sieht und fragt ob es „ein bisschen mehr“ sein darf?

Seit 21 Monaten werden uns Informationen, Maßnahmen und Regeln verkauft, als befänden wir uns in einem Einkaufszentrum.

Nehmen wir nur die Aussagen der Herren Spahn, Lauterbach in ihrer Funktion als Gesundheitsminister und dem RKI Präsident Wieler, sowie einzelnen Landesfürsten, dann sind wir seit März 2020 gefühlsmäßig in einem Verkaufsladen. Im Angebot ist, laut Politik ein Freiheitsfahrplan, mit dem wir in unser altes Leben vor Corona, zurückfahren könnten!!

Nur umso mehr wir 2020 in Richtung Bundestagswahlkampf kamen, hieß es „ein bisschen mehr“ oder „viel zu wenig“ je nachdem wer gerade hinter der jeweiligen „Theke“ stand! Angst ist seit 21 Monaten im „Verkaufsladen“ der Regierung im Sonderangebot! Großzügig angeboten in allen Facetten. Geliefert wird dazu kostengünstig Verwirrung und Verunsicherung! Was jedoch in den „Regalen“ völlig fehlt, ist Ehrlichkeit, Hoffnung, Mut und Überzeugung das es der richtige Weg ist!

Angefangen mit der Maskenpflicht breitete sich Verunsicherung aus! Denn es wurden genau diese Masken forciert, mit denen einzelne Politiker/Innen auf „können es auch mehr sein“ pochten und persönlich dabei hohe Gewinne einfahren konnten!

Es folgten Kontaktsperren, Lockdowns, begleitet mit diesem Zusatz „müsste mehr sein“ irritierende Zahlenspiele über Inzidenzen, die je nach Interessenlage erklärt wurden! Vertrauensschwund machte sich breit.

Die gesellschaftliche Spaltung nahm mit dem, aus dem Boden gestampften Impfangebot, massiv an Fahrt auf! Hochsensible Fragen in der Bevölkerung blieben unbeantwortet. Maßnahmen wurden durch das Infektionsschutzgesetz legitimiert. Inzidenz- Berechnungen und politische Grabenkämpfe sorgten weiter für Verängstigung.

Dem Ruf aus dem politischen Lager „etwas mehr“ wurde statt gegeben. Abgesicherte Verwaltungsposten gingen sprunghaft in die Höhe. Der Bundestag plusterte sich nach der Wahl auf 735 Personen auf. In der Staatssekretärsebene schossen die Stellen in die Höhe. Neue Ministerien wurden geschaffen. Zeitgleich nahmen berechtigte Existenzängste in der Bevölkerung zu. Es gibt wenige Gewinner und viele Verlierer!

Soziologisch betrachtet, ist die gesellschaftliche Spaltung und wachsende Unruhe erklärbar. Aufgrund von Mutationen, über die sich selbst Wissenschaftler uneinig sind, kam es zur Impfkampagne mit dem Anspruch, „es muss mehr sein“ und es begann die dritte Impfung! Nachdem nun auch das Boostern nicht zu dem zugesagten Freiheitsplan führt, die Politik über Monate mit sich selbst und ihrer Besitzstand -Wahrung beschäftigt war und ist, wächst die gesellschaftliche Unruhe. Erschwerend kommen Gruppendynamik, Schuldzuweisungen und Stigmatisierung dazu.

Nach 21 Monaten Corona stehen wir vor einem völlig unsicheren Jahr 2022 – dem ich zurufe: Die Gier nach Macht und Geld muss gestoppt werden, und es darf endlich mehr sein, an Wahrheit, Menschlichkeit und Verständnis. Nur so können wir miteinander Gräben überwinden!

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Der andere Duft – aller guten Dinge sind drei!

Es war März 2020 und der Frühling zeigte sich. Aus der Politik wurde ein strenger Lockdown diskutiert. Mein Mann und ich waren in Ulm. Da ich eine Freundin von Düften bin, sagte ich mehr zum Spaß „ich kauf mir jetzt ein neues Parfüm, bevor alles dicht gemacht wird“ gesagt, getan!

Nachdem dann alles dicht gemacht wurde, nannte ich es mein „Corona Parfüm!“ Voll Optimismus war ich überzeugt, wenn die Flasche leer ist, gibt es Corona nicht mehr! Nachdem bei mir einige Parfüm-Flakons stehen und ich diese nach Stimmung benutze, kalkulierte ich eine längere Zeit für diesen Duft ein.

Doch es wurde Dezember 2020 und mein Parfüm wurde immer weniger, nur Corona verschwand nicht. Vielleicht hätte ich doch die größere Flasche nehmen sollen? Ich hatte bereits, durch die durch Corona entstandenen beruflichen Blockaden und Einbußen eine Ahnung, dass es noch länger gehen würde! Jetzt wollte ich es wissen. Zum Ende des Jahres 2020 leistete ich mir tatsächlich noch eine mittlere Flasche von meinem ganz persönlichen „Corona Parfüm!“

Nach dem Motto „täglich grüßt das Murmeltier“ sprachen alle nur noch von Corona! Es wurde Frühling und Sommer 2021 und Corona mit all den Folgen blieb stur an unserer Seite. Mal mehr mal weniger. Dieses haben wir ebenso täglich vom Meister der Zahlen, dem RKI Präsidenten Wieler erfahren. Als die Politik anfing den Bundestagswahlkampf, überwiegend auf Corona aufzubauen, wurde ich unruhig. Und ich fing an zu überlegen, weshalb ich mich so getäuscht haben konnte, dass Corona in den Griff zu kriegen sei? Ich war doch so überzeugt, wenn mein Corona Parfüm leer ist, dann ist der Spuk vorbei!

Nur das Murmeltier grüßte weiter jeden Tag aus allen Kanälen, in jedem Gespräch. Nicht nur der Katalog der verschiedenen Regeln, wurde laufend verändert, verlängert, verschärft. In Verbindung mit Corona, gab es ernüchternde Schlagzeilen. Namen von Personen, die sich als Saubermann präsentierten und sich gierig nebenher durch Corona die Taschen füllten. Genauso gab es Schlagzeilen, über gravierende Fehler im Beschaffen von Masken, Schutzanzügen usw.  Dann verkündete Jens Spahn als Gesundheitsminister, eine nahende Rettung. 60 Prozent der Bevölkerung müssten geimpft sein, dann hätten wir eine Herdenimmunität und Corona im Griff!  

Als der Herbst 2021 kam brach ein Kartenhaus zusammen, dass Eines nach dem dem Anderen, aufgebaut mit Versprechen bis hin zu Aussagen, die mehr verwirrten, als informierten! Das Hauptaugenmerk der Politik lag in dem vergangenen Frühjahr und Sommer, bis zu der Bundestagswahl am 26. September 2021, auf Stimmenfang. Danach auf Farbenspielen, wer kann mit wem. Nicht zu vergessen, der intensive Zeitaufwand, der in der Politik mit Stühlen rücken verbracht wurde! Corona lief nebenher, jedoch immer gut für Aussagen zu gebrauchen, die Schlagzeilen produzierten!

Heute am 7.Dezember 2021 frage ich mich, wo ist das Jahr geblieben? Wer trägt die Verantwortung für dieses Corona-Chaos und die zutiefst gespaltene Gesellschaft!? Wir haben dieselben Zahlenspiele, sowie dutzende, oft nicht nachvollziehbare Regelungen! Dazu kommen 16 Landesfürsten/Fürstinnen, die je nach Parteizugehörigkeit, mit Daumen nach oben oder unten agieren. Jetzt haben wir eine neue Regierung und viele neue Versprechungen für Verbesserungen!  

Dieses, im März 2020 von mir als Zeitanzeiger gekaufte Parfüm, neigt sich nach einem Jahr wieder dem Ende zu. Corona ist nach wie vor präsent! Aufgrund einiger – für mich kritische – Personalien in der Berliner Regierung, leiste ich mir nun doch noch eine neue Flasche von meinem speziellen, sehr guten Parfüm. Nenne es weiter, mein Corona Parfüm, hoffe weiter, denn aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei!!!!    

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Laut nachgedacht

Pfingsten ist vorbei, wenn ich die Nachrichten und die Widersprüche in politischen Aussagen höre, dann hat es mit dem heiligen Geist auch 2021 nicht so hingehauen! Wahlgeplänkel und strategische Vorgehensweise, bis hin zu Versprechungen, überall. Nur wem bitte soll ich noch glauben? Allein die Bilanz der großen Koalition seit der letzten Bundestagswahl 2017 zeigt: Leere Zusagen, verpackt in die bekannte Ankündigungspolitik! Die meisten Wörter waren und sind; wir müssten, sollten, planen, überlegen, diskutieren……! Nur sehe ich bis heute, die Herrschaften sind immer noch in diesem Modus. Und ich akzeptiere auch keine Rechtfertigungen, von wegen Corona! Genau hier steigerte sich nicht nur die Ankündigungspolitik ins Endlose. Jetzt konnte sogar der staatliche Selbstbedienungsladen geschröpft werden, Nüsslein und Sauter sind garantiert nur die Spitze eines Eisberges. Unter Staat schröpfen (nämlich uns Steuerzahler) verstehe ich auch die nun angelaufene massenhafte Beförderung im Regierungsapparat, die leise vor der Bundestagswahl stattfindet. Einige hochrangige Beamte dürfen sich freuen. Für sie endet die Legislaturperiode mit einem „goldenen Handschlag“! Hier gibt es diese Kommunikation vonwegen – man sollte usw. nicht – hier wird es gemacht! Inzwischen soll es ja die neuen Pinocchio Masken geben. So ausgestattet kämen wir der Sache schon näher.

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RKI Mathematik 6 oder arglistige Täuschung?

Es stellt sich bei den Angaben der Inzidenzen eine grundsätzliche Frage, die uns alle betrifft! Nehmen wir die Region Kaiserslautern. Dort leben rund 50.000 US-Soldaten mit ihren Familien. Statistisch werden die US-Amerikaner NICHT als Einwohner gezählt – aber deren POSITIVTESTUNG fließt in den vom RKI berechneten Inzidenzwert. Ähnlich ist die Situation bei Asylbewerbern. Dies führt automatisch zu einer Verzerrung des Inzidenzwertes mit teilweise absurden Folgen. In dem Video sehen wir einen Auszug aus einer Bundespressekonferenz. Nach den berechtigten Fragen eines informierten Journalisten, wird jeder aufmerksame Zuhörer*In sofort hellhörig! In den Beispielen werden die angesprochenen Gruppen NICHT in die Einwohnerzahl gerechnet!! Jedoch werden die positiv Getesteten mit in die Inzidenzen gezählt! Deshalb verschieben sich die Inzidenzwerte nach oben. Genau da staunen nicht nur Mathematiker, denn diese Berechnung hat in den Regionen massive Folgen für alle Bürger*Innen!  Während der Corona-Pandemie wird die 7-Tage Inzidenz betrachtet. Das heißt, wie viele Menschen haben sich pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen mit Corona angesteckt. Und wenn nun – wie im Fall Kaiserslautern – die 50 000 US Soldaten und deren Familien nicht als Einwohner registriert sind – jedoch deren positive Testung gerechnet wird, verschieben sich die Inzidenzen massiv nach oben. So betrachtet wird diese Art der Regierungs – Mathematik zum politischen Lenkungsinstrument! Die Antworten vom Regierungssprecher Seibert und der Sprecherin des Gesundheitsministeriums, entsetzen mich. Er versucht geschickt einer Antwort zu entgehen, sie sagt gleich, dass sie keine Ahnung hat! Zur Erinnerung: Es handelt sich um eine Bundespressekonferenz, wenn es nicht so ernst wäre, könnte man annehmen, es geht um die Vorstellung eines Berliner Kasperletheaters!

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Coronazeiten sind Erbschleicherzeiten!

Mir war klar, dass mein Tatsachenroman „Erbschleicher und §onstige Verwandte“ ein Tabuthema aufgreift. Die Rückmeldungen meiner Leser und Leserinnen nach Erscheinen der dritten, erweiterten Auflage zeigen: Im Innern der Familien mit Namen „Saubermann“ wird lange vor dem Erstellen von Testamenten gelogen. Sie bestätigen auch die Vorgänge in meinem Buch, dass Verlogenheit ein Teil des sozialen Gefüges ist, das Familie zusammenhält. Wenn es um das Erben geht, ist der Satz „Blut ist dicker als Wasser“ eine Farce.

Es geht nicht nur um Leben oder Tod, es geht um mehr!

Rasant vermehren sich seit Corona die schwarzen Flecken auf den Westen von Familienmitgliedern, die sich nach außen als „Saubermänner und Sauberfrauen“ präsentieren. Erbschleicher mit erstaunlicher Instinktsicherheit und hoher krimineller Energie beherrschen grundsätzlich das Täuschen und Tarnen sowie beispiellose Heuchelei. Auffällig viele Angehörige, Anwälte und Notare kontaktieren mich seit einem Jahr. Grund ist mein Tatsachenroman zum Thema „Erbschleicher und §onstige Verwandte.“

Mit diesem Tabuthema tauchte ich in Vorgänge ein, die sich vor dem Erstellen von Testamenten abspielen. Bedingt durch die Pandemie verschärft sich die Lage der Senioren. Erbschleicher machen sich die massiv eingeschränkten Kontakte zunutze. Vereinsamung und Angstmechanismen bereiten den Boden. Es reichen häufige, gezielte Telefonate, um an eine Bank – und Betreuungsvollmacht zu gelangen. Subtil wird in den Gesprächen darauf hingewiesen, dass ein Krankenhausaufenthalt dazu führt, seine Dinge nicht mehr ordnen zu können. Erbschleicher zeigen sich sehr hilfsbereit, um eine Klärung in ihrem Sinne voranzutreiben. Von vorzeitigen und vor allem geheimen Überschreibungen von Wertgegenständen und Haus und Hof ist alles dabei. Corona ist für Erbschleicher der Türöffner.

Erschreckend ist, dass es durch die langen Kontaktsperren in Hotspotzeiten gezielt möglich war und immer noch ist, Vorbereitungen für Unterschriften über Telefonate aufzubauen. Das erinnert an die kriminellen Enkeltricks, die telefonisch ausgeführt werden und bei denen ebenso Angstmechanismen und Manipulation eingesetzt wird.

Gesellschaftspolitisch wird in diesen Zeiten einiges an die Oberfläche gespült. Jedoch werden diese subtilen, hinterhältigen Vorgänge im Bereich der Erbschleicherei schon immer tabuisiert. Dies ist auch ein Grund, weshalb sie funktionieren! Und wie immer bemerkt man erst zu spät, wenn es einen trifft. Durch die Recherchen zu meinem Buch und meine eigenen Erfahrungen, habe ich geglaubt, dass es nicht schlimmer ginge.
Heute weiß ich: Die Corona Pandemie hat Senioren nicht nur einsamer, sondern auch angreifbarer für Erbschleicher gemacht! Dagegen hilft nur eine breite und offene Thematisierung der die Vorgehensweisen von Erbschleichern. Eine Klärung nach der Testamenteröffnung beim Nachlassgericht ist so gut wie unmöglich!

Renate Hartwig

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