MAcht

Das Spiel mit der Macht

Die Regeln für das Spiel mit der Macht werden von denjenigen festgelegt, die sie ausüben. Sie stehen weder in deren Stellenbeschreibung, noch im Gesetz. Dieses Spiel wird gefährlich, wegen den Menschen, die daneben stehen und die „Spieler/Innen“ gewähren lassen.

Martin Luther King sagte: „Ungerechtigkeit an irgendeinem Ort bedroht die Gerechtigkeit an jedem anderen Ort.“

Ungerechtigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch das Spiel mit der Macht. Es funktioniert, da die Personen durch ihre Positionen einen „Schutzmantel“ tragen. Der wird ihnen durch blinden Glauben an die Obrigkeit verliehen. Die Aussagen der Menschen mit Macht durch Positionen, werden nur zögerlich hinterfragt. Es langt das Amt für die Glaubwürdigkeit!

Deswegen stehen wir vor großen und kleinen Aufgaben, genau wie vor notwendigen Klärungen, oft viel zu lange.

Rückblickend auf meine 11 Jahre, in denen ich mich publizistisch intensiv mit der Aufklärung über Psychokulte wie SC und deren Manipulationstechniken auseinandersetzte, habe ich Erkenntnisse erlangt. Wie Schuppen fiel es mir von den Augen, als ich damals das Spiel der Macht und die daraus entstehenden Folgen durchschaute. Erkannte, weshalb Vorgänge stagnierten.

Was ich erlebte, war ein Fallbeispiel wie das Spiel mit der Macht strategisch vorbereitet und durchgezogen wurde. Hintergrund waren die Vorstellungen einiger Weniger, die zu Plänen wurden. Um diese Pläne über die Ziellinie zu bringen, bediente man sich nicht nur einer Mauer des Schweigens. Ich erlebte wie Drohungen, falsche Beschuldigungen sowie Angstmechanismen benutzt wurden, um ans Ziel zu kommen. Als ich das begriff, fing sich damals Widerstand in mir zu regen an. Ich suchte nach dem „Stein“ in der Mauer um daran zu rütteln, damit die Mauer einstürzt. Nur so wurde es möglich zu erkennen, wer stellt das Spielfeld zur Verfügung, wer sind die Spieler und Spielerinnen und wer wird zum Spielball.

Oft werde ich gefragt, ob ich diese damals wirklich problematische Zeit bereue, in der ich massiven Angriffen ausgesetzt war und dadurch auch meine Familie.

Bis heute ist die Antwort ein klares Nein! Keine Frage, diese Zeit hat mich geprägt, jedoch nicht geschwächt, sondern gestärkt! Wer heute der Meinung ist, mich durch falsche Beschuldigungen und Drohungen einzuschüchtern, oder mich ängstigen zu können um mich dadurch zum Schweigen zu bringen, um einer Klärung aus dem Weg zu gehen, täuscht sich. 

Auch wenn dieses Spiel mit der Macht in allen Gesellschaftsschichten viele Facetten hat, viele Mitspieler und Mitspielerinnen sich daran beteiligen, bleib ich dabei.

Einmischen ist und bleibt Bürgerpflicht!

Dreikönigstag und die Geschenke

6. Januar 2022! In einigen Bundesländern ist heute sogar Feiertag! Dieser wird zwar von allen genossen, doch den dahinterstehenden Sinn, der wird – wenn überhaupt – lediglich oberflächlich wahrgenommen! Es geht heute um die heiligen drei Könige Kaspar, Melchior und Balthasar, die dem Jesuskind, zu seiner Geburt in Bethlehem Geschenke überbrachten. Und zwar: Weihrauch, Gold und Myrrhe. Diese galten damals auch als wertvolle Heilmittel.

Blicken wir einen Moment in die heutige Zeit. Wir gebärden uns zwar wie „Könige und Königinnen“ doch die „Geschenke,“ die wir auf unserer Lebensreise für unser Umfeld dabeihaben, heißen viel zu oft: Egoismus, Gier, Neid und Missgunst! Befeuert werden diese „Geschenke“ vom Machtstreben der/die Beste zu sein! In diesem beigefügten Video wird sichtbar was wir sind: Eine große, bunte Menschenfamilie…! Und das ist wunderbar! Nehmen wir den heutigen Dreikönigstag zum Anlass und schenken uns ebenso drei wichtige Geschenke: Statt Weihrauch – Menschlichkeit, statt Myrre – Toleranz und statt Gold – Liebe! Das sind Heilmittel für eine, in Schieflage kommende Welt!   

Aufruf zum Mitdenken um Handeln zu ermöglichen!

Wer die Meinung vertritt, es gehe ihn/sie nichts an, was in den Hinterzimmern der Macht zum Thema Gesundheitssystem entschieden wird, täuscht sich! Es gibt sie bereits die Systemopfer, ich habe zu viele davon kennengelernt, als dass die Argumentation „Einzelfälle“ zutrifft. Es gibt sie auf der Seite der Patienten ebenso, wie auf der Seite der Ärzte. Natürlich kenne ich auch die Schlagzeilen, in denen Ärzte als unersättlich und geldgierig hingestellt werden. Kenne den Versuch, den Berufsstand Arzt als Verursacher der Probleme zu brandmarken. Nur sollten wir uns nicht verunsichern lassen und hinter die Schlagzeilen schauen.

Fangen wir bei uns selbst als Patienten an. Auch wir finden uns in regelmäßigen Abständen, als Verursacher der Geldknappheit im System wieder. Die Schlagzeile lautet z. B.: Patienten gehen zu oft zum Arzt! Und? Fühlen Sie sich angesprochen? Egal, wen ich bei meinen Vorträgen gefragt habe, niemand dachte dabei an sich. Es waren die „Anderen“, die gemeint sind. Welche Anderen? Ihr Nachbar? Ihre Kollegin? Übrigens aus deren Sicht sind Sie der/die Andere. Also kann mit diesem allgemeinen Vorwurf etwas nicht stimmen!

Nur was? Ganz einfach, diese Aussagen sind hervorragend geeignet, Nebenkriegsschauplätze aufzubauen, Feindbilder zu kreieren und Verwirrung zu stiften. Abzulenken von den tatsächlichen Problemfeldern, die übrigens weder etwas mit uns als Patienten/Patientin zu tun hat, noch mit den Ärzten unseres Vertrauens.

Sie haben etwas mit den Absurditäten des Gesundheitssystems zu tun. Genau wie die Tendenz der ausufernden Bürokratie und den im Jahrestakt wechselnden Reformen: Der Ausverkauf des Gesundheitswesens an private Unternehmen mit Profitinteressen soll auf keinen Fall zur öffentlichen Diskussion werden. Was politisch geplant ist, welche gesellschaftspolitische Folgen daraus entstehen, wird verschleiert. Und genau dass gelinkt am besten durch gezielte Nebenkriegsschauplätze, über die wir beschäftigt werden.

Fazit: Schauen wir nicht auf, sondern hinter die Schlagzeilen. Lassen wir uns nicht blenden, nicht durch Desinformationen lähmen, sondern denken mit, um handeln zu können.