Patient informiert sich

Einmischen als Bürgerpflicht wahrnehmen!

An der Uni in Gießen findet am 25. November ein Medizin-ethisches Podium mit interessanter Besetzung statt. Für Ärzte gibt es sogar 3 Weiterbildungspunkte!

Die Unikliniken Gießen und Marburg sind im Besitz der Rhön Kliniken AG und eines der Fallbeispiele wie Privatisierung mit politischer Unterstützung funktioniert. Aber auch wie wir nicht nur als Kassenbeitrags- und Steuerzahler übergangen werden, sondern welche Folgen auf uns und unsere niedergelassen Ärzte durch die Expansion von Gesundheitskonzernen zukommen. Hier finden Sie die Einladung für die Veranstaltung „Das Geschäft mit der Gesundheit“ am Mittwoch 25.November 2009 19 Uhr 30 Hörsäle der Anatomie 35392 Gießen:

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Vielen Dank…

…an die 22 000 Mitbürger- und Bürgerinnen, die am Sonntag den 13.9.2009 bei der Bürgerprotestolympiade teilgenommen haben. Danke für die Hunderte von Mails, Faxe und Briefe die mir seit Sonntag begeistert schreiben. Ich nehme sie als Motivation!

Nur wenn wir uns im Bürgerschulterschluss zusammen gegen den steigenden Einfluss von Kapitalgesellschaften im Gesundheitswesen wehren, haben wir eine Chance den Wahnsinn zu stoppen!

Milliardenschwere Kapitalgesellschaften stehen bereit unser Gesundheitswesen für ihre Gewinnmaximierung anzuzapfen! Auf der Strecke bleiben wir alle.

Weil die freien Arztpraxen dieser Entwicklung im Weg stehen, werden die Ärzte immer mehr diffamiert, um sie so zum Abschuss frei zu geben. Denn einen angeschossenen Hund schießt man leichter ab!

Unsere gemeinsame Bürgerprotestolympiade darf keine Eintagsfliege bleiben. Deshalb gibt es nun Autoaufkleber damit sichtbar bleibt wir sind VIELE, wir solidarisieren uns und wir werden keine Gesundheitskonzerne akzeptieren!

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An alle, die wach sind und die, die geweckt werden wollen!

Schauen wir als Mutmacher auf unsere diesjährige Bürgerprotestolympiade! All denen die sagen und gesagt haben, es geht nicht – sage ich, es geht doch! Plan b ist bei uns aus der Schublade, denn in Berlin, wo jetzt nach der Wahl über unsere weitere Gesundheitspolitik entschieden wird.

Oktober 2009 heißt: Die Investoren stehen in den Startlöchern und reiben sich die Hände. Die Koalitionsverhandlungen laufen voll nach ihren Vorstellungen. Aktiengesellschaften buhlen um den Gesundheitsmarkt, sie sprechen nicht von Krise, sondern das Wort Aufschwung steht an erster Stelle. Der Aufkauf von Kreiskrankenhäusern steht an. Die Expansion von medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in den Händen von Kapitalgesellschaften blüht. Aktionäre die sich Gewinne ausrechnen investieren.

Aber was sich da zusammenbraut geht nicht mit uns. Bitte schauen Sie sich die Kurzfassung vom 13.9.2009 im Olympiastadion an. Und machen Sie sich fit, in dem Sie sich informieren und positionieren. Es geht weiter. Für alle informierten Bürgerpatienten und deren Ärzte war das Olympiastadion Sept. 2009 lediglich ein Trainingstag….wetten dass?

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Radiosendung: Wenn unsere Ärzte weg sind, ist es zu spät

Weder wird öffentlich die Einflussnahme von Lobbyisten auf die Gesetzgebung diskutiert, noch sind in der breiten Bevölkerung die Hintergründe und Netzwerke bekannt, die den Kapitalgesellschaften unser Gesundheitssystem in die Hände spielen. …

So bereitet sich z.B. die fränkische Rhönklinik AG mit Kapitalerhöhungen von 500 Millionen Euro bereits auf die Privatisierungswelle vor. Eine Milliarde Euro will die Rhön AG für den Kauf von Krankenhäusern investieren. Angedockt an die gekauften Krankenhäuser werden dann MVZ’s (Medizinische Versorgungszentren in der Hand von Kapitalgesellschaften) aus dem Boden sprießen. Die Frage ist unbeantwortet: Was machen wir als Patienten wenn wir wehrlos der Falle Wertschöpfungskette für Aktionäre ausgeliefert und unsere niedergelassenen Haus-und Facharztpraxen zum Auslaufmodell werden?

Über folgenden Link können Sie eine Radiosendung in 3 Teilen zum Thema Gesundheitspolitik und die Folgen hören.

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Bürger-Schulterschluss Aktion Juli 2009

An alle Bürgerpatienten und Ärzte, sowie an alle Interessierten in medizinischen Berufen und deren Patienten! Werden Sie von Ihrer Krankenkasse über deren Entscheidungen gefragt? Nein? Dann wird es jetzt Zeit Ihrer Kasse mitzuteilen wie Sie denken.

Es langt nicht zu staunen und sich zu wundern, dass Sie zwar immer mehr an Ihre Kasse zahlen müssen, Sie aber immer wieder hören und lesen, das Geld langt nicht. Es langt nicht, wenn Sie sich im Krankheitsfall ärgern, weil Sie erfahren was bei Ihrer Kasse mit dem Satz „zahlen wir nicht“ entschieden wird. Es langt nicht, wenn Sie als betroffener Patient erleben, was längst in den Hinterzimmern der Macht gegen Sie als Patient entschieden wurde. Unsere Aktionen sollen Sie informieren, Sie einladen zum Mitmachen, zum Mitdenken und vor allem sich mit uns EINZUMISCHEN für ein gerechtes humanes Gesundheitswesen. Bieten wir der Lobbyistenpolitik die Stirn. Sagen wir gemeinsam:

NEIN zu der Industrialisierung und dem Verkauf unseres Gesundheitswesens an Kapitalgesellschaften. NEIN zur damit zusammenhängenden Existenzvernichtung unserer niedergelassenen Haus- und Facharztpraxen. Drucken Sie die Information an die Krankenkasse aus und senden Sie den Bogen ausgefüllt an IHRE Kasse. Informieren Sie Ihre Mitbürger über unsere Aktionen und machen Sie mit bei unserem Bürger-Schulterschluss! Vergessen Sie nicht – im Jahr 2009 geht es um Beiträge von 167 Milliarden Euro die von uns Kassenpatienten an die Krankenkassen bezahlt werden. Ihr Geld ist zwar in dieser Summe enthalten, doch mit dem zahlen an die Kasse sind Sie entmündigt und haben keinen Einfluss mehr.

Lassen Sie sich nicht blenden durch Lockangebote der Kassen die auf Kosten der gesamten Krankenversorgung geht. Sie zahlen Ihr Geld, um im Krankheitsfall abgesichert zu sein! Es geht um Ihre Versorgung im Krankheitsfall und um den Erhalt unserer wohnortnahen Versorgung durch unsere freien niedergelassenen Haus – und Fachärzte.

Bürger – Schulterschluss – Mach mit

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